Der kritische Umgang mit Bibliotheksbeständen umfasst viele Dimensionen und reicht u.a. vom Bestandsaufbau, der Erschließung und den genutzten Metadaten, über die Präsentation und die Erforschung der Herkunft der Bestände im Rahmen der Provenienzforschung. Koloniale Kontexte sind in den letzten Jahren dabei in den Fokus gerückt und in vielen Institutionen setzen sich bereits intensiv damit auseinander.
Category: Bibliotheksgeschichte
Arbeitstagung “Haben wollen – und loslassen!” (Wien, 12.-14. November 2025)
18. Treffen Arbeitskreis Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken und 8. Sitzung der Kommission NS-Provenienzforschung der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) Mittwoch, 12. November 2025 Veranstaltungsort: Aula, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1.11, 1090 Wien 16:30-17:30 h Kurator:innenführung BELF. Geschichte einer Wiener jüdischen Buchhandlung Monika Schreiber, Universitätsbibliothek Wien Fachbibliothek Zeitgeschichte, Campus der Universität
Buchpräsentation: Haben wollen! 20 Jahre NS-Provenienzforschung an den Bibliotheken, Archiven und Sammlungen der Universität Wien (Wien, 12. November 2025)
Zum Buch Haben wollen! 20 Jahre NS-Provenienzforschung an den Bibliotheken, Archiven und Sammlungen der Universität Wien. Hg. v. Markus Stumpf (= Bibliothek im Kontext; 7). Verlag Vandenhöck & Ruprecht. Wien, 2025. Als erste Universitätsbibliothek (UB) in Österreich begann die UB Wien 2004 mit der systematischen Durchsicht der Bestände und der wissenschaftlichen Aufarbeitung der eigenen Erwerbungspolitik
Forschungspodcast Zweites Untergeschoss zu NS-Provenienzforschung an der SLUB Dresden
Liebe Kolleg:innen, ich freue mich sehr, Sie auf unseren dreiteiligen Forschungspodcast “Zweites Untergeschoss” aufmerksam zu machen. Anlässlich 80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg und der NS-Diktatur wurde an der SLUB Dresden eine dreiteilige Reihe produziert, die Fragen der Herkunft von Kulturgütern nachgeht. Das Team Provenienzforschung der SLUB Dresden und die Wissenschaftskommunikatorin Stella Philipp wollen über diese Umstände aufklären: In der
Virtuelle Ausstellung: „Vom Lazarett zum Wissensspeicher. 100 Jahre Bibliothek am Innrain.“
Anlässlich der Eröffnung der Hauptbibliothek im Oktober 1924 begeht die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol ein rundes Jubiläum. Die virtuelle Ausstellung “VOM LAZARETT ZUM WISSENSSPEICHER” zeigt die Geschehnisse rund um das Bauvorhaben in den Jahren 1911 bis 1914 sowie die Nutzung als Lazarett in der Zeit des 1. Weltkriegs. Nach Kriegsende wird das Gebäude von der italienischen
155 Jahre Parlamentsbibliothek
“Am 11. Mai 1869 beginnt die Geschichte der Parlamentsbibliothek – damals noch als Bibliothek des Reichsrats. Im Folgenden ein kleiner Ausflug in ihre 155 jährige Geschichte.” Siehe https://www.parlament.gv.at/aktuelles/news/155-Jahre-Parlamentsbibliothek/
Der Standard: Auf der Suche nach Prinz Eugens verlorener Privatbibliothek
“Sie gilt als einer der Schätze der Nationalbibliothek, die Bücher sind aber über diverse Bestände und Sammlungen verstreut. Ein Forschungsprojekt will das nun ändern” Siehe https://www.derstandard.de/story/3000000218540/auf-der-suche-nach-prinz-eugens-verlorener-privatbibliothek
Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt
Die Privatbibliothek von Umberto Eco öffnet ein Fenster zu einem magischen Kosmos – meterhohe Regale, gefüllt mit über 30.000 zeitgenössischen sowie 1.500 antiken und seltenen Büchern. Nach dem Tod Ecos gewährte seine Familie dem Regisseur Davide Ferrario, der zuvor mit Eco auf der Kunstbiennale zusammengearbeitet hatte, exklusiven Zugang zu diesem literarischen Schatz. Ursprünglich sollte der
Die Presse: Kurios, verrückt, magisch: „Umberto Ecos Bibliothek“ im Kino
“Der Film „Umberto Ecos Bibliothek“ ist eine elegante Hommage an den italienischen Autor, vor allem aber ein wahres Geschenk für Freunde des gedruckten Buchs.” Siehe dazu weiter: https://www.diepresse.com/18446209/kurios-verrueckt-magisch-umberto-ecos-bibliothek-im-kino
Tag der Provenienzforschung
Die Provenienzforschung an Bibliotheken, Museen und Archiven erlangte vor allem durch den systematischen Kulturgüterraub der Nationalsozialisten eine spezifische Bedeutung. Das Erkenntnisinteresse an der Objektbiografie ist nicht nur von der Forschungsfrage nach Herkunft und Besitzwechsel geprägt, sondern unterliegt politischen, juristischen und (erinnerungs-)kulturellen Rahmenbedingungen. Vor mehr als 25 Jahren wurden im Rahmen der Washingtoner Conference on Holocaust