APA OTS: Weitere einst von den Nazis geraubte Bücher zurück in der AK Bibliothek

Die Nationalsozialisten plünderten die gesamte Arbeiterkammer-Bibliothek. Jetzt kehren immer mehr Bücher nach Wien zurück. Wien (OTS) – „Es ist eine symbolische Wiedergutmachung einer von den Nazis geplanten kulturellen Auslöschung“, sagt Ute Wödl, Leiterin der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften. Immer wieder werden jetzt vor allem in deutschen Bibliotheken Bücher aufgefunden, die die Nationalsozialisten im Zuge der Schließung

APA: Über Bücherraub und Wiedergutmachung

Über Bücherraub und Wiedergutmachung Die Nazis raubten ganze Buchbestände. Jetzt gibt die Friedrich-Ebert-Stiftung 17 wiedergefundene Bücher aus Bonn an die AK Bibliothek Wien zurück. Wien (OTS) – Die sozialwissenschaftliche Studienbibliothek der Arbeiterkammer Wien war in der Zwischenkriegszeit die europaweit bedeutendste Bibliothek ihrer Art. Nach der NS-Herrschaft waren von einst 140.000 Büchern nur noch etwa 35.000 auffindbar. Ein

Schenkung der Bibliothek Heinrich Klangs an den Obersten Gerichtshof & Ausstellungseröffnung

In einem von der NS-Provenienzforschung der Universitätsbibliothek Wien koordinierten Verfahren wurden Teile der Privatbibliothek von Heinrich Klang an dessen Erb:innen restituiert. Die Erb:innen haben sich im Hinblick auf das Wirken von Heinrich Klang als Richter des Oberlandesgerichts Wien und des Obersten Gerichtshofs entschlossen, einen Großteil der Werke der Bibliothek des Obersten Gerichtshofs zu schenken. Aus

Murray G. Hall, Doyen der österreichischen Buch-, Verlags- und Provenienzforschung, verstorben

“Der gebürtige Kanadier und große Kenner des österreichischen Verlagswesens war außerordentlicher Professor der Universität Wien.” Siehe https://www.derstandard.at/story/3000000185658/germanist-murray-g-hall-gestorben  Siehe https://orf.at/stories/3330150/ Siehe https://www.boersenblatt.net/news/boersenverein/murray-g-hall-ist-tot-300025 Siehe https://buecher.at/murray-g-hall-ist-verstorben/

orf TOPOS: Medienpolitik im Hause Habsburg – Der Staat und der Boulevard vor 1800

“Den Boulevard-Journalismus hält man in Österreich sehr gerne als typisches Phänomen der Nachkriegszeit und der befreiten Zweiten Republik. Wurzeln hat der Boulevard in Österreich schon im Josephinismus und in der so genannten Broschürenflut. Der Staat hatte ein Interesse an der breiten Lesefähigkeit der Gesellschaft. Nicht aber so sehr an einer überschießenden Kritikfähigkeit des Publikums, wie

Research Library Podcast: Eine Globalgeschichte der Bibliothek

In der 36. Folge des Research Library Podcast der UB Wien spricht Martin Gasteiner mit Ulrich Johannes Schneider – Professor am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig und Direktor der UB Leipzig von 2006 bis 2022 – über dessen derzeitiges und langfristig angelegtes Forschungsprojekt einer globalen Geschichte moderner Bibliotheken. Link: https://rlp.univie.ac.at/?podcast=rlp036-eine-globalgeschichte-der-bibliothek-ein-gespraech-mit-ulrich-johannes-schneider

science.orf.at: Bibliotheken als Orte guter Luft

“Der Lesesaal ist im 19. Jahrhundert als Teil der modernen Bildungskultur entwickelt worden. Nicht nur im übertragenen Sinn boten Lesesäle eine Atmosphäre zum Atmen, auch aus hygienischer Sicht waren sie Orte guter Luft – der Lesesaal der British Library etwa, den auch Karl Marx nutzte. In einem Gastbeitrag gibt der Philosophiehistoriker Ulrich Johannes Schneider einen

Veranstaltung: Vortrag Jürgen Wolf: ‘Mittelalterliche Bücher’, Di 4. Juli 2023, 18:00 (Wien)

Öffentlichen Abendvortrag im Rahmen der IMAFO-Summerschool ‘Mittelalterliche Handschriften’ an der Abteilung Schrift- und Buchwesen: Prof. Dr. Jürgen Wolf, Philipps-Universität Marburg: Mittelalterliche Bücher. Beobachtungen zu Genese und Schicksal volkssprachiger Handschriften in Mittelalter und Neuzeit. Dienstag, 4. Juli 2023, 18:00 Uhr Campus Akademie Bäckerstraße 13, 1010 Wien Erdgeschoß, Seminarraum 2 Einladung und Abstract als PDF Herzliche Grüße, Christine Glaßner