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Als erste Universitätsbibliothek (UB) in Österreich begann die UB Wien 2004 mit der systematischen Durchsicht der Bestände und der wissenschaftlichen Aufarbeitung der eigenen Erwerbungspolitik in Bezug auf den Nationalsozialismus. Später rückten zusätzlich das Universitätsarchiv und die wissenschaftlichen Sammlungen in den Fokus. Zusätzlich etablierte sich die Provenienzforschung als eigene Forschungsdisziplin.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der NS-Provenienzforschung wird die Geschichte der materiellen Objekte an der Universität Wien durch kritische Geschichtsaufarbeitung einer Revision unterzogen. Repräsentative Falldossiers der NS-Provenienzforschung aus dem weiten Spektrum der Bibliotheken, Archive und Sammlungen sowie deren erinnerungskultureller Aufarbeitung zeigen den aktiven Beitrag der UB Wien zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und im internationalen Forschungsfeld.
Programm
Mittwoch, 12. November 2025, 18:00 Uhr
Aula, Campus der Universität, Spitalgasse 2–4, Hof 1.11, 1090 Wien
Begrüßung
- Sebastian Schütze | Rektor der Universität Wien
- Pia Schölnberger | Kommission für Provenienzforschung
- Meike Hopp | Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Universität zu Köln
Buchpräsentation
- Markus Stumpf | Universitätsbibliothek Wien
Podiumsdiskussion
- Sebastian Schütze | Rektor der Universität Wien
- Pia Schölnberger | Kommission für Provenienzforschung
- Meike Hopp | Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Universität zu Köln
- Markus Stumpf | Universitätsbibliothek Wien
- Moderation: Herbert Posch | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Im Anschluss wird zu Erfrischungen geladen.