Topothek

Öffentliche Institutionen (Gemeinden, Vereine, Bezirke, Schulen, …) können an der Topothek, einem Online-Archiv regionaler Bildbestände, teilnehmen. Mit Google-Maps werden die Bilder verortet, mit Metadaten beschrieben. Ein aus privater Initiative geschaffenes Projekt, an dem mittlerweile mehrere nieder- und oberösterreichische Gemeinden teilnehmen.

Die Topothek, das regionalhistorische Nachschlagwerk

Die Zielsetzung der Topothek ist es, das historische Erbe digitalisiert über Web und via App verfügbar zu machen. Mit allen Vorteilen, die eine zeitgemäße datenbankmäßige Erfassung bietet: Suche nach Schlagworten, Datum und Verortung. Die Fragestellung „Wie hat das Haus Hauptstraße 18 in unserem Dorf in den 30er-Jahren ausgesehen“ ist damit ebenso spontan beantwortbar, wie die Suche nach „Dirndl 1955 – 1960 im Bezirk Wien Umgebung“. Als virtuelle Sammlung ist die Topothek beliebig erweiterbar, kennt weder Redaktionsschluss noch Seitenumfang. …

Was kommt in die Topothek:

Es kann schwer eine zeitliche Grenze gegeben werden: was heute noch als selbstverständlich angesehen wird, ist morgen schon Geschichte. Je unbedeutender oft ein Foto erscheint, desto interessanter kann es einmal werden: Ein Foto von der Straße ohne „Anlass“, also ohne Kind, ohne das neue Auto oder ohne dem Besuch der Tanten aus Übersee ist immer ein ganz bedeutendes, weil äußerst seltenes Dokument.
Gerade den Alltag, die Normalität zu dokumentieren, ist der Topothek mehr Anliegen als die ohnedies oft dokumentierten Besonderheiten.

Bildmaterial: hier sollte als einfache Regel gelten: Interessant ist alles, was sich bereits verändert hat. Oder auf jeden Fall, was älter als 15 Jahre ist.
Objekte: hierzu zählt alles, was ohne erkennbare Umgebung abgebildet ist: ein Fundgegenstand, eine Pflanze, ein Insekt, eine römische Münze, ? Der Fundort wird in der Karte verortet.
Texte: Das sind niedergeschriebene Erzählungen ebenso wie alte Zeitungsartikel.
Urkunden: Widergaben von historischen Schriftstücken.

Siehe: http://www.topothek.at/

 

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