forMUSE und der Kupferfraß an der ÖNB

for|Muse – forschung an museen

BMWF-Förderprogramm forMuse setzt wichtigen Impuls für Forschung an Museen


Das forMuse-Fördervolumen beträgt insgesamt zwei Millionen Euro. Pro Projekt ist ein maximales Volumen von 200.000 Euro vorgesehen, die maximale Laufzeit liegt bei 36 Monaten. Zur Beratung und strategischen Begleitung des Projekts wurde ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet. Gefördert werden Kooperationsprojekte, die zumindest mit einem Museum als Partner kooperieren. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren (thematisch war die Ausschreibung offen) werden nun elf Projekte gefördert.

Die Projekte im Überblick:

  • Die Wiener Warenkundesammlung: Herkunft und Bedeutung (Technisches Museum Wien)
  • Dilemma und Potential der ständigen Ausstellungen (Landesmuseum Joanneum GmbH)
  • Entzug und Restitution von Kraftfahrzeugen und die sozio-ökonomischen Folgen. Aspekte zur Verkehrsgeschichte Österreichs 1930-1955 (Technisches Museum Wien)
  • Erarbeitung eines wissenschaftlichen Bestandskataloges der Porträtskulptur der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Euphorische Anfänge – dysphorische Gegenwart: Anthropologische Sammlungen im Spannungsfeld von Wissenschaft und Ethik (Naturhistorisches Museum Wien)
  • Kupferfraßschäden an illuminierten Handschriften und Karten: Evaluierung von präventiven und aktiven Konservierungsmethoden (Österreichische Nationalbibliothek)
  • Mauthausen Seminar. Geschichte ausstellen/darstellen in KZ-Gedenkstätten (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte)
  • Mongolische Ethnographica des österreichischen Sammlers Hans Leder in europäischen Museen (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Forschungsstelle Sozialanthropologie, Zentrum Asienwissenschaften und Sozialanthropologie)
  • Sharing cultural memory. Historische ethnographische Sammlungen des Museums für Völkerkunde Wien (Museum für Völkerkunde Wien)
  • Superstition – Dingwelten des Irrationalen von der Rockenphilosophie zum Esoterikshop (Volkskundemuseum am Landesmuseum Joanneum)
  • Zur Geburt der Kunstgeschichte aus dem Geist des Museums. Transformationen der kaiserlichen Gemäldegalerie in Wien um 1800 (Kunsthistorisches Museum Wien)

Die gesamte Pressemeldung unter: BMWF

Das Projekt der ÖNB: http://www.formuse.at/media/dokumente/6_1_Dok.pdf

Website: http://www.formuse.at/

Quelle: http://derstandard.at/fs/1254310806859/Forschung-an-Museen-weiterentwicklen

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