Die Presse: Filme vor dem Verfall retten

Die Dissertantinnen Michaela Scharf, Sarah Lauß und Sandra Ladwig analysieren Amateurfilme aus vergangenen Zeiten, also die Vorgänger von Handyfilm und Selfie.

Flüchtige Filme. So nennt man Material, von dem es nur ein Original gibt, aber keine Kopien. „Bei schlechter Aufbewahrung gehen die Filme für immer verloren“, sagt Michaela Scharf vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft (LBIGG) in Wien. Die Historikerin suchte voriges Jahr für ihre Dissertation zwei Mitstreiterinnen, die sich auch für österreichische Amateurfilme des 20. Jahrhunderts interessieren. Gemeinsam mit Sarah Lauß und Sandra Ladwig von der Universität für angewandte Kunst Wien forscht sie nun im Projekt „Doing Amateur Film“ als Doc-Team, eine Förderung der österreichischen Akademie der Wissenschaften, die nur an Teams von Dissertanten vergeben wird.

Obwohl das Material, das die jungen Forscherinnen nun bearbeiten, aus den 1920er- bis 1980er-Jahren stammt, sind die Themen höchst aktuell. „Wir untersuchen den Vorläufer der aktuellen Entwicklung rund um Handyfilme und Selfie-Boom“ …

http://diepresse.com/home/science/dissertation/5244450/Filme-vor-dem-Verfall-retten

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