Daten zu Leseverhalten und Bibliotheksnutzung in der Schweiz

Das Bundesamtes für Statistik der Schweiz (BFS) hat in Kooperation mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) das Kulturverhalten der Schweizer Bevölkerung untersucht. Ein Schwerpunkt war dabei auch die Erfassung von Daten zum Leseverhalten und zur Bibliotheksnutzung. Eine Publikation dazu ist nun online gestellt worden und erlaubt auch Vergleiche mit den Nachbarländern.

Titelblatt [Lesen]Kulturverhalten in der Schweiz Erhebung 2008
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BFS, Neuchâtel 2010, 20 Seiten, Gratis
Bestellnummer: 1135-0800
Erschienen am 30.06.2010

Vergleich mit den Nachbarländern:

Als Anhaltspunkt wurde die schweizerische Erhebung aus dem Jahr 2008 zwei europäischen Studien vergleichend gegenübergestellt (15 Staaten im Jahr 2002 und 27 Staaten im Jahr 2007). Insgesamt geht aus diesen europäischen Studien hervor, dass in den nördlichen Ländern mehr gelesen wird als in den südlichen Ländern .Der Vergleich zeigt, dass im Jahr 2008 in der Schweiz ein grösserer Anteil der Bevölkerung (97%) Zeitungen las als im Jahr 2002 in Europa (87%). Aufgeteilt nach einzelnen Ländern waren dies damals 98% der Österreicherinnen und Österreicher, 94% der Deutschen und 84% der Französinnen und Franzosen. Bei den Büchern ist die Lage ähnlich (81% in der Schweiz im Jahr 2008 gegenüber 71% in Europa im Jahr 2007). Im betreffenden Jahr hatten 81% der deutschen, 79% der österreicherischen [sic!], 71%der französischen und 63% der italienischen Bevölkerung mindestens ein Buch gelesen. Zeitschriften dagegen wurden in Europa im Jahr 2002 von einem etwas grösseren Anteil der Bevölkerung (82%) gelesen als in der Schweiz im Jahr 2008 (79%). Aufgeteilt nach einzelnen Ländern waren es 91% der Bevölkerung in Deutschland, 88% in Österreich und 83% in Frankreich.

Genauere Daten dazu unter

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