Die Welt, in der wir leben, hat sich in den vergangenen 200 Jahren rasant verändert. Dieser Wandel spiegelt sich auch im Sprachgebrauch. Eine Analyse von 1,5 Millionen englischsprachigen Büchern zeigt: Heute regieren Individualismus und Materialismus. …
Michels Team hat 2010 auf Basis von Google Books einen riesigen Datensatz von 5,2 Millionen Büchern, die zwischen 1800 und 2000 erschienen sind, erstellt, nach Veränderungen durchsucht und damit sprachliche wie gesellschaftliche Entwicklungen nachgezeichnet.
Diese Datenbasis bzw. Teile davon sind mittlerweile unter Google Ngram frei zugänglich. Und sie wird auch von Forschern fleißig genutzt. Erst im Frühjahr dieses Jahres haben Forscher um Alberto Acerbi damit die Gefühlsausdrücke in der englischen Literatur von 1900 bis 2000 untersucht. Demnach ist die Literatur im Lauf der Jahrzehnte immer gefühlsärmer geworden. …
Ganzer Beitrag: http://science.orf.at/stories/1722740/