Digitale Daten: Offen für alle? 9. Digitale Bibliothek

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22. September 2022 13:00 - 23. September 2022 16:00

Die Tagung mit dem Thema
"Digitale Daten: Offen für alle?"

lädt zum Erfahrungsaustausch über Barrierefreiheit, Inklusion und Offenheit beim Einsatz neuer digitaler Technologien und Methoden bei der Errichtung von digitalen Wissenspeichern für Kultur-, und Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Dabei werden in Vorträgen und Workshops zB folgende Fragen erörtert:
Wie können Barrierefreiheit, Diversität, Inklusion und ethische Aspekte (FAIR & CARE Prinzipien) im Rahmen der Aufbereitung von digitalen Repositorien gestärkt werden? Es werden Projekte und Lösungsstrategien für die Verknüpfung bestehender Informationsspeicher unter Berücksichtigung von Open Access und Open Collaboration vorgestellt und diskutiert.  Auch Beiträge zur Einbindung innovativer Technologien, die einen umfassenden Zugang zu unserem Forschungs- und Kulturerbe unterstützen werden vorgestellt.

Sämtliche Detailinformationen, sowie Anmeldemöglichkeiten, finden Sie auf der Tagungswebseite unter
http://conference.ait.co.at/digbib2022


Related upcoming events


  • 13. September 2022 14:00 - 13. September 2022 15:30

    Diese Abschlussveranstaltung ist teil der Online-Veranstaltungsreihe "Unlock the Libraries: Offene Daten von und für Bibliotheken". Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Success Story 1: Recogito

    Recogito ist eine quelloffene Webanwendung für semantische Annotationen - d.h. die Annotation von Text- und Bilddokumenten mit kontrollierten Vokabularen. Über eine benutzerfreundliche Oberfläche können BenutzerInnen z.B. Orte in Texten oder digitalisierten Landkarten markieren, und sie mit Normdaten verknüpfen; oder mithilfe von Tags Dokumente mit eigenen Taxonomien auszeichnen. Annotationen können in einer Reihe von Datenformaten im- und exportiert werden. BenutzerInnen können Recogito sowohl alleine als privaten Arbeitsbereich nutzen, oder in Gruppen zusammenarbeiten. Dieser Vortrag präsentiert die Hauptfunktionen von Recogito, stellt expemplarisch einige Anwendungsgebiete vor, und präsentiert aktuelle Aktivitäten im Bezug auf die laufende Weiterentwicklung der Software.

    Vortragender: Rainer Simon

    Rainer Simon ist Senior Scientist in der Forschungsgruppe Data Science & Artificial Intelligence am Austrian Institute of Technology, wo er das Thema Cultural Data Science mitkoordiniert. Seine Projekte drehen sich vorwiegend um den Einsatz von computergestützten Ansätzen, KI und semantischen Technologien in den Geisteswissenschaften. Er ist der Hauptentwickler der Recogito Annotationsplatform.

    Success Story 2: Historiography – Ideology – Collection (HIC)

    Die Datenbank Archiv tfm, die im Rahmen des FWF-Projekts "Sammlungsideologie und Geschichtsschreibung / Historiography – Ideology – Collection" (HIC) entsteht, setzt sich wissenschaftlich-kritisch mit ausgewählten theaterhistorischen Beständen aus den nationalsozialistischen Gründungsjahren des heutigen Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft auseinander. Dabei wird ein Modell entwickelt, wie Sammlungs- und Objektgeschichte(n) in Theatersammlungen mittels strukturierter (Meta)Daten digital verzeichnet und darauf aufbauend kontextualisiert und weitergehend erforscht werden können. Herausforderungen sind ungeordnete Konvolute, ungeklärte Herkunft von Materialien sowie die Sichtbarmachung nationalsozialistischer Sammlungs-, Erwerbungs- und Ordnungsstrategien. Die Verzeichnungsarbeit im Projekt basiert auf den kürzlich veröffentlichten internationalen Standard Records in Contexts (RiC) des International Council on Archives (ICA). Mit dieser Ontologie können unter Verwendung von Linked-(Open)-Data-Prinzipien die Archivalien mit kontextuellen Metadaten erweitert und mit theaterhistorischen Ressourcen verknüpft werden. Im Zentrum der Datenverzeichnung und der digitalen Datenaufbereitung steht die (fach-)historische Kontextualisierung der Archivalien und die Sichtbarmachung der Erwerbskontexte.

    Vortragende: Klaus Ilmayer, Sara Tiefenbacher

    Klaus Illmayer und Sara Tiefenbacher sind Projektmitarbeiter:innen des von Birgit Peter geleiteten Forschungsprojekts "Sammlungsideologie und Geschichtsschreibung / Historiography – Ideology – Collection" (HIC) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien.

    Success Story 3: ÖNB Library Labs

    Die ÖNB Library Labs sind eine Plattform für wissenschaftliche und kreative Nutzung digitaler Daten zu offenen Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie wurden im Rahmen der Digital Humanities Strategie der Österreichischen Nationalbibliothek seit 2017 aufgebaut. Angeboten werden Datensets mit Bildern und/oder Volltexten sowie Metadaten zu diversen Bestandsgruppen der Bibliothek, darunter digitalisierte Zeitungen, digitalisierte Flugblätter oder digitalisierte Musikhandschriften. Zudem sind LOD-Schnittstellen und ein SPARQL-Endpoint verfügbar. Die ÖNB Labs sind Teil der Open GLAM Labs Community und setzen im Labs Team oder in Kooperation mit Forschenden laufend Projekte um, die zur Beteiligung einladen sollen. In den kommenden Jahren sollen die Angebote der Labs erheblich verbessert werden. Wesentlich für die Entwicklung unserer Services sind die Anforderungen und Bedürfnisse aus der Community. Success Story heißt für uns auch, darüber zu reflektieren wie die ÖNB Labs ihr Angebot für ihre Kernnutzergruppen weiter verbessern können.

    Vortragender: Martin Krickl

    Martin Krickl ist Projektkoordinator der Digital Humanities Strategie in der Abteilung Forschung und Entwicklung der Österreichischen Nationalbibliothek. Zudem arbeitet er mit historischem Buchgut, beschäftigt sich auch mit Linked Open Data und damit, wie durch Design Thinking Services verbessert werden können.

    Teilnahmelink:

    Hier klicken, um teilzunehmen