Serviceangebote der wissenschaftlichen Bibliotheken im Bereich Literaturverwaltung – Ergebnisse einer Umfrage

Thomas Stöber (UB Augsburg) hatte heuer eine Umfrageüber das Serviceangebot der wissenschaftlichen Bibliotheken im Bereich Literaturverwaltung gestartet. Nun liegt das Ergebnis vor:

Kurzfassung der Studie:

Das Thema Literaturverwaltung hat in den letzten Jahren in der Softwareentwicklung, aber auch bei den wissenschaftlichen Bibliotheken einen enormen Aufschwung erfahren: kostenlose Softwarelizenzen sowie Schulungs- und Supportangebote gehören mittlerweile vielerorts zum Dienstleistungsspektrum der Bibliotheken. Die Verbreitung dieser bibliothekarischen Serviceangebote genauer zu benennen und zugleich in der Praxis bewährte Dienstleistungen zu identifizieren, war Ziel einer im Februar 2010 durchgeführten Online-Umfrage, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden.

Fazit der Studie:

Die Umfrage zeigt – mit Blick auf den Status quo – einerseits, daß das Thema Literaturverwaltung mittlerweile fest im Dienstleistungsportfolio der wissenschaftlichen Bib‐liotheken verankert ist. Kostenlose Softwarelizenzen für Studierende und Wissenschaftler, Schulungen, Support und lokale Anpassungen sind an der Mehrzahl der  Bibliotheken Be‐standteil des Serviceangebots und damit im bibliothekarischen Alltag angekommen. Dies machen einige der zentralen Ergebnisse der Umfrage deutlich:

  • 91% der Universitätsbibliotheken verfügen über Serviceangebote im Bereich Literaturverwaltung;
  • etwa 2/3 der Universitätsbibliotheken und der Fachhochschulbibliotheken haben eine Campuslizenz einer Literaturverwaltungssoftware abgeschlossen;
  • fast alle Universitätsbibliotheken bieten Schulungen sowie Support im Bereich Literaturverwaltung an.

Andererseits scheint derzeit die nächste Phase der Entwicklung eingeläutet zu werden, in der die Vernetzung der Literaturverwaltungsprogramme mit anderen, ‚benachbarten‘ Tools des wissenschaftlichen Arbeitens im Vordergrund steht. Softwareentwicklungen wie das Kasseler Projekt „Akademisches Publikationsmanagement“ scheinen vor diesem Hintergrund prototypischen Charakter zu haben.

Auswertung der Umfrage:

Hinweis bei http://www.matti-stoehr.ddrs.de/?p=328

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